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Jugendgruppenleiterausbildung für die THW Jugend Hamburg

 

Bei Gesprächen mit der THW Landesjugend Hamburg stellte sich heraus, dass ein großer Bedarf an einer Ausbildung zum Jugendgruppenleiter besteht. Auf diese Herausforderung haben wir reagiert und uns entschlossen eine entsprechende Ausbildung zu organisieren und der THW Jugend angeboten.

An den beiden Wochenenden 5.-7.3.2010 und 12.-14. 3.2010 führten wir dann die Jugendgruppenleiterausbildung für die THW Jugend Hamburg durch.

Bei den 15 Teilnehmern aus 4 Hamburger THW Ortsverbändewaren sowohl Jugendliche die Grundkenntnisse erwerben wollten, sowie alte „alte Hasen“ der Jugendarbeit, die ihre Kenntnisse vertiefen wollten. Ihnen allen wurden in der 40 stündigen Ausbildung Themen wie:

  • Entwicklungsphasen
  • Gruppenpädagogik
  • Sozialpädagogik
  • Rechtskunde für Jugendleiterinnen und Jugendleiter
  • Ziele und Methoden der außerschulischen Jugendbildung
  • Jugendverbandsarbeit und Aspekte der Jugendpolitik

vermittelt.

 

Der Themenplan entsprach damit den Forderungen der Hamburger Behörde für Soziales, Familie, Gesundheit und Verbraucherschutz und berechtigt die Teilnehmer zur Beantragung der Jugendgruppeleiterkarte (Juleica).

 

Abends hatten die Teilnehmer Zeit Erfahrungen auszutauschen und über das gelernte zu diskutieren. Auch der Kicker der Jugendgruppe des Ortsverbandes wurde gerne genutzt und musste für ein Kickerturnier herhalten. Insgesamt waren die Lehrgangsteilnehmer sehr motiviert und haben die Ausbildung gut angenommen.

 

Für die Ausbildung konnten wir sehr kompetente und engagierte Referenten gewinnen:

 

Vielen Dank an die Referenten und auch an den THW Ortsverband Hamburg-Mitte für die Bereitstellung der Räumlichkeiten und die super Unterstützung.

 

Natürlich auch ein Dank an alle beteiligten Zwombelmitglieder, für ihren Einsatz.

 

Wir wünschen den neuen Jugendgruppenleitern viel Erfolg bei der Jugendarbeit.

Für das seit langem bestehende Problem des fehlenden Ortes für die Lagerung unserer Geräte haben wir seit diesem Jahr nun endlich eine Lösung gefunden. Unserem 2. Vorsitzenden ist es gelungen, einen ausgemusterten Container nebst Stellplatz bei der Spedition APEX zu bekommen. Während der normalen Geschäftszeiten haben wir problemlos Zugang zu dem Container.

Nachdem die ersten Versuche der nötigen Aufbereitung aus Termingründen einzelner Mitglieder gescheitert waren, ist es uns gelungen, innerhalb von 14 Tagen eine Grundsanierung des Containers durchzuführen. Beteidigt an den Arbeiten waren Kai, Christian, Frank und Jan Peter. Allen diesen Vereinsmitgliedern herzlichen Dank für ihren Einsatz und die geleistete Arbeit.

 

Und das Ergebnis kann sich wirklich sehen lassen:

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Am ersten Tag der „Besichtigung“ war sofort zu erkennen, dass er schon einiges mitgemacht haben muß. Wenn dieser Container reden könnte, was würde er uns wohl alles erzählen...

 

Sowohl der Rahmen als auch die Außen- und Innenwände bedurften einer intensiven Behandlung. Wie es sich für echte „Zwombels“ gehört, haben wir die Herausforderung aber sofort angenommen. Wenn ein Container mit diesen Gebrauchsspuren auch sicher nicht mehr auf einen neuwertigen Zustand gebracht werden kann, so wollten wir doch auf dem Hof der Spedition einen vernünftigen Eindruck abgeben.

 

Wegen des bald anstehenden Umzugs der Geräte aus Rissen haben wir uns zuerst um den Innenraum gekümmert. Nach zwei Anstrichen mit weißer Farbe war der Innenraum nicht nur optisch sondern auch geruchstechnisch wieder zu ertragen.

 

Wir konnten dann die Schienen des Regalsystems von Ikea anbringen, an dem wir sehr flexibel die Halteelemente aufhängen konnten.

 

 

Kai beim Streichen   Innenansicht mit Wassercontainer

 

Danach war der Container „bezugsfertig“ und somit die „Kuh vom Eis“.

 

Selbst das Wetter spielte nun mit, sodass wir uns an die Sanierung des Außenbereiches machen konnten. Der Rahmen wurde von uns an einem Abend via Flex & Drahtbürsten von seinem Rost befreit und mit Rostschutzfarbe gestrichen. Nach einer Trockenpause wurde dem Rahmen der Endanstrich (natürlich „Zwombel-Rot“) verpasst.

 

Container von rechts mit fertigen gestrichenen Rahmen

 

 

Danach konnten wir uns um die wahrlich nicht sehr schönen Außenwände des Containers kümmern. Alle Risse mußten zunächst zugespachtelt werden. Nach dem Abschleifen des Containers und der intensiven Reinigung waren wir dann soweit, den Container mit einem optisch durchaus ansprechenden Lichtgrau zu versehen. Zweifelsfrei haben wir mit diesem Anstrich den optisch größten Schritt bei der Sanierung getan. Das „Hässliche Entlein“ war zu diesem Zeitpunkt vom Hof verschwunden.

 

Das (noch) gute Wetter und die schlechten Wetterprognosen für die nächste Woche haben uns dann zu Höchstleistungen angespornt. Die eigentlich erst für die dritte Woche geplanten Arbeiten auf der rechten (nicht so ins Auge fallenden) Seite wurden von uns in der zweiten Woche gleich mit erledigt.

 

Fertiger Container (links)   Fertiger Container (rechts)

 

 

Alles in allen haben wir aus einem Sanierungsfall mit angemessenen Aufwand eine durchaus ansehnliche und zweckmäßige Lagerungsstätte für unserer Gerät geschaffen. Die noch übrigen Restarbeiten wir z.B. das Zwombel Logo werden dann das Tüpfelchen auf dem „i“ sein.

 

Uns alle beeindruckt hat auch die Unterstützung der Mitarbeiter von Apex. Wir konnten zum einen die sanitären Anlagen mitbenutzen und außerdem wurde wir auf Anfragen wie nach Werkzeug oder Strom immer schnell und unbürokratisch unterstützt. Ein Dank geht auch an unserem ehemaligen 1. Vorsitzenden Hennig Stegmeier für die Beschaffung der nötigen Schrauben für das Ragalsystem.

 

 

Während der ganzen Zeit haben wir uns bemüht auch die Vereinsmitglieder die leider nicht bei der Aufarbeitung mitwirken konnten immer „up to date“ zu halten. Von meiner Seite aus war die Zusammenarbeit und die Kommunikation untereinander vorbildlich.