Blue Flower

 

 

 

 

Zwombel e.V. Hamburg

 

Verein zur Förderung verbandsorganisierter Jugendgruppen

 

 

 

 

 

GESCHÄFTSORDNUG

 

 

 

 

 

Beschlossen von der Mitgliederversammlung am 26.09.2004

 


Aufnahmeverfahren

 

Um Mitglied zu werden, ist ein formloser Antrag an den Verein zu richten. Der Antrag wird dem Referatleiter „Verwaltung“ zugeleitet. Dieser sendet dem Antragsteller ein Aufnahmeformular, eine Satzung und eine Geschäftsordnung zu. Dem Aufnahmeformular sind bei Rückgabe vom Antragsteller zwei farbige Paßfotos beizulegen.

 

Der Antrag wird dem Vereinsausschuß zur Abstimmung vorgelegt. Die Endscheidung wird aufgrund der Satzung getroffen. Das Ergebnis der Abstimmung wird dem Antragsteller mitgeteilt. Nach der Aufnahme durch den Vereinsausschuß sind die erforderlichen Verwaltungsangelegenheiten zu veranlassen und der Antragsteller ist als Mitglied zu betrachten. Ab diesen Zeitpunkt unterliegt er als Mitglied der Satzung und der Geschäftsordnung des Vereins. Daher wird gleichzeitig der Beitrag für das laufende Geschäftsjahr in voller Höhe fällig.

 

 

Mitgliedsbeiträge

 

Die Mitgliedsbeiträge werden in der Beitragsordnung im Anhang zur Geschäftsordnung geregelt.

 

 

Datenschutz

 

Die persönlichen Daten der Mitglieder werden auch in EDV-Anlagen verarbeitet. Eine Weitergabe von Daten an Dritte ist nur im Zusammenhang mit satzungsgemäßen Aufgaben zulässig und hat sich auf das Wesentliche zu beschränken.

 

 

Mitgliederversammlung

 

Folgende Punkte sind Bestandteil einer ordentlichen Mitgliederversammlung:

-          Eröffnung

-          Feststellung der Beschlußfähigkeit

-          Verabschiedung des Protokolls der letzten Mitgliederversammlung

-          Anträge zur Tagesordnung

-          Anhörung des Kassenberichtes

-          Bericht der Kassenprüfer

-          Anhörung des Geschäftsberichtes

-          Entlastung des Vorstandes

-          Wahlen

-          Beschlußfassung über den Haushaltsplan

-          Beschlußfassung über den Veranstaltungsplan

-          Weitere Punkte der Tagesordnung

-          Verschiedenes

-          Beschlußfassung

-          Beendigung

 

Folgende Punkte sind Bestandteil einer außerordentlichen Mitgliederversammlung:

-          Eröffnung

-          Feststellung der Beschlussfähigkeit

-          Tagesordnung

-          Beschlußfassung

-          Beendigung

 

Vereinsausschuß

 

Der Vereinsausschuß kann zu seinen Sitzungen weitere Mitglieder zulassen und diesen auch Stimmrecht gewähren. Die Aufgaben des Vereinsausschußes sind unter anderem:

-          Durchführung der satzungsgemäßen Aufgaben

-          Aufstellung eines Haushaltsplanes

-          Planung der Veranstaltungen im Geschäftsjahr

-          Grundsätze der Öffendlichkeitsarbeit

-          Grundsätze der Durchführung von Projekten

-          Koordinierung der Projekte

-          Ernennung von Projektleitern und anderen Aufgabenträgern

-          Beschlußfassung über Aufnahmeanträge

-          Beschlußfassung über Ausschlüsse von Mitgliedern

-          Vorbereitung der Mitgliederversammlung

-          Ausarbeitung von Vorlagen für die Mitgliederversammlung

 

Folgende Punkte sind Bestandteil einer Vereinsauschuß- Sitzung

-          Eröffnung

-          Feststellung der Beschlußfähigkeit

-          Verabschiedung des Protokolls der letzten Sitzung

-          Tagesordnung

-          Beschlußfassung

-          Beendigung

 

Für die Vorstandssitzungen gilt sinngemäß das Gleiche

 

 

Wahlen durch die Mitgliederversammlung in geheimer Abstimmung

 

Wahlen in geheimer Abstimmung werden von einem Wahlausschuß geleitet, der mindestens aus zwei Mitgliedern besteht, die für die zu vergebenden Posten nicht kandidieren. Die Ernennung erfolgt durch den Sitzungsleiter. Für die Dauer der Wahl führt der Wahlausschuß den Vorsitz der Mitgliederversammlung. Der Wahlausschuß nimmt die Wahlvorschläge entgegen, führt die Wahl durch, prüft den Inhalt und die Gültigkeit der Stimmzettel, zählt diese aus und stellt das Wahlergebnis fest

 

Wahlvorschläge können von den Mitgliedern der Mitgliederversammlung eingereicht werden. Die Wahlvorschläge werden in der Kandidatenliste geführt. Die vorgeschlagenen Kandidaten müssen vor Beginn der Wahl befragt werden, ob sie gegebenenfalls die Wahl annehmen würden. Besteht diese Bereitschaft nicht, so ist der Vorgeschlagene aus der Kandidatenliste zu streichen. Wahlvorschläge sowie Erklärungen zur Annahme einer Wahl können auch vor Beginn der Mitgliederversammlung abgegeben werden. Sie sind schriftlich den Vorstand oder einer Person des Vertrauens zur Vorlage in der Mitgliederversammlung zu übergeben. Vor Beginn der Wahlhandlung gibt der Wahlausschuß die Kandidatenliste bekannt. Vor der ersten Wahl erläutert der Wahlausschuß das Wahlverfahren anhand von Satzung und Geschäftsordnung.

 

Pro Wahlgang sind Stimmzettel in gleich großer und gleich farbiger Ausführung zu verwenden. Pro Wahlgang kann nur ein Amt vergeben werden. Die Stimmzettel sind nach der Auszählung vom Wahlausschuß nach Wahlgängen sortiert zu archivieren. Stimmzettel die unterschrieben worden sind oder die ein äußeres Kennzeichen tragen, durch das die Identität des Abstimmenden ermittelt werden könnte, sind ungültig. Das selbe gilt, wenn auf dem Stimmzettel mehr Namen angegeben sind, als in dem Wahlgang zu wählen sind oder Namen vermerkt sind, die nicht in der Kandidatenliste aufgeführt sind. Auf dem Stimmzettel darf nur der Familienname des Kandidaten laut Mitgliederliste genannt werden. Eine zusätzliche Nennung des Vornamen ist zulässig. Bei Namensgleichheit der Kandidaten ist die Nennung des Vornamen zwingend erforderlich. Stimmzettel, die dem nicht entsprechen, sind ungültig. Die Endhaltung ist durch die Abgabe eines unbeschriebenen Stimmzettel zu kennzeichnen.

 

Gewählt ist, wer die laut Satzung notwendige Stimmenmehrheit auf sich vereinigt. Das Wahlergebnis wird vom Wahlausschuß festgestellt, der Mitgliederversammlung bekannt gegeben und im Protokoll der Mitgliederversammlung festgehalten. Nach der Wahl sind die Gewählten vom Wahlausschuß zu befragen, ob sie die Wahl annehmen. Im Falle der Ablehnung ist der Wahlvorgang zu wiederholen, sofern Satzung oder Gesetz nichts anderes verlangen.

 

Andere Gremien des Vereins führen Wahlen in geheimer Abstimmung sinngemäß nach den oben beschriebenen Regeln durch.

 

 

Offene Abstimmung

 

Die offenen Abstimmung wird durch den Vorsitzenden der Sitzung oder durch den Antragsteller nach beendeter Diskussion durchgeführt. Die Abstimmung erfolgt durch eindeutiges Handzeichen. Das Handzeichen hat so lange zu erfolgen, bis das Ergebnis eindeutig festgestellt ist. Das Ergebnis wird durch den Vorsitzenden der Sitzung und den Protokollführer festgestellt und im Protokoll vermerkt.

 

 

Niederschriften

 

Von allen Sitzungen sind binnen 21 Tagen Protokolle anzufertigen und diese den jeweils Stimmberechtigten Mitgliedern der entsprechenden Sitzung zuzustellen.

 

 

Aufgaben des Vorstandes

 

Zu den Aufgaben des Vorstandes gehört neben den von Satzung und Gesetz auferlegten, unter anderem:

-          Vertretung des Vereins gegenüber Dritten, sofern diese Aufgaben nicht delegiert wurden.

-          Fristgerechte Festsetzung und Einladung zur Mitgliederversammlung, Vorstandssitzung, Vereinsausschußsitzung

-          Überwachung der Tätigkeit der Referatleiter

-          Abwicklung der Formalitäten mit Behörden, insbesondere mit dem Finanzamt und dem Amtsgericht

-          Sicherstellung des Versicherungsschutzes

-          Gerichtliche Vertretung des Vereins laut Satzung

-          Verwaltung des Vereinsvermögen

-          Abschluß von Rechtsgeschäften laut Satzung und Geschäftsordnung

 

Zur Durchführung dieser Aufgaben kann sich der Vorstand der einzelnen Referate und weiterer Mitglieder des Vereins bedienen.

 

 

Aufgaben der Referatleiter

 

Die Referatleiter haben im Rahmen der Geschäftsordnung die Verantwortlichkeit über ihr Referat gegenüber dem Verein. Die Referatleiter sind berechtigt gegenüber Dritten im Namen des Vereins Verhandlungen zu führen. Verbindliche Zusagen bedürfen der Zustimmung des Vorstandes.

 

Ausgaben bis zu einen Betrag von EUR 50,- können von den Referatleitern eigenverantwortlich genehmigt werden, sofern es ihr Referat betrifft. Bei Ausgaben über EUR 50,- sind die Referatleiter verpflichtet, einen begründeten Antrag an den Vorstand zu stellen. Im weiteren gilt hier dann der Punkt „Abschluß von Rechtsgeschäften“.

 

Die Referatleiter sind gehalten, sich ständig über die laufenden Veranstaltungen und Projekten zu informieren. Für die Durchführung von Projekten können Projektleiter vom Vereinsausschuß ernannt werden. Die Ernennung erfolgt mit einfacher Stimmenmehrheit. Dem Projektleiter obliegt die Durchführung und Koordination des jeweiligen Projektes. Er unterstützt die Arbeit des Referatleiters und unterrichtet diesen über den Stand des von ihm betreuten Projektes. Die Arbeit des Projektleiters unterliegt der Kontrolle des Referatleiters. Bei referatübergreifenden Projekten erfolgt die Aufsicht paritätisch durch alle Beteiligten Referatleiter, sofern nichts anderes vereinbart wird. Darüber hinaus sollten sich die einzelnen Referate bei der Erfüllung ihrer Aufgaben gegenseitig ergänzen und unterstützen.

 

 

Referate

 

Die Aufgaben der einzelnen Referate gliedern sich mindestens in folgende Punkte:

 

Referat I Technik

-          Wartung, Instandsetzung und Registrierung von Gerät

-          Betrieb von Gerät

-          Beratung bei der Neubeschaffung von Gerät

-          Realisierung von „Neuentwicklungen“ in Zusammenarbeit mit den Projektleitern

-          Erstellung von Bedienungsanleitungen und Dokumentation

 

Referat II Veranstaltungen

-          Planung, Organisation und Durchführung von Veranstaltungen, Ausbildungen und Übungen vereinsintern als auch vereinsextern

-          Beschaffung von Referenten und Ausbildungsmaterial

-          Geräteausbildung

-          Erste- Hilfe- und Sanitätsausbildung

-          Führungsausbildung

-          Führungsvorbereitung

-          Rechtsgrundlagen für Jugendgruppenleiter

 

Referat III Öffentlichkeitsarbeit

 

-          Öffentlichkeitsarbeit

-          Information der Vereinsmitglieder ( ZWOMBEL INFO INTERN )

-          Organisation regelmäßiger, formloser Treffen der Mitglieder

-          Information der Öffentlichkeit

-          Erstellung von Informationsmaterial

-          Erstellung eines Gerätekataloges

-          Werbung

 

Referat IV Verwaltung

-          Verwaltung

-          Führen der Mitgliederkartei

-          Erstellung und Verteilung von aktuellen Mitgliederlisten

-          Verteilung von Schriftstücken

 

 

Erstattung von Auslagen

 

Fahrkosten werden nur nach vorheriger Absprache mit den Vorstand erstattet. Innerhalb Hamburgs gilt der Tarif der öffentlichen Nahverkehrsmittel, außerhalb Hamburgs gilt der Tarif der 2. Klasse der Deutschen Bahn AG.

 

Auslagen für Projekte werden nur erstattet, wenn der zuständige Projekt- oder Referatleiter diesen vorher zugestimmt hat.

 

Über sonstige Auslagen entscheidet der Vorstand.

 

 

Leihgabe

 

Der Verein nimmt, unter Vorbehalt, unter folgenden Bedingungen Leihgaben entgegen:

 

-          Wartung und Pflege des Gerätes übernimmt der Verein, soweit nicht anders vereinbart

-          Die Rückgabe der Leihgabe erfolgt zu den vereinbarten Termin. Terminänderungen sind rechtzeitig vorzunehmen

-          Der Einsatz der Leihgabe erfolgt nur für satzungsgemäße Aufgaben

-          Benutzung der Leihgabe nur durch theoretisch und praktisch eingewiesenes Personal

 

 

Abschluß von Rechtsgeschäften

 

Sofern Satzung, Geschäftsordnung und Gesetz nichts anderes vorschreiben, sind für den Abschluß von Rechtsgeschäften folgende Regelungen gültig:

-          Es sind zwei Unterschriften notwendig

1.)      Unterschrift des ersten oder zweiten Vorsitzenden. Sind erster und zweiter Vorsitzender nicht erreichbar, so ist ein anderes Vorstandsmitglied zeichnungsberechtigt

2.)      Unterschrift eines Mitgliedes des Vereinsausschusses

-          Für Geschäfte über EUR 500,- ist ein Vorstandsbeschluß notwendig

-          Über alle Geschäfte ist der Vorstand zu informieren

 

 

Versicherung

 

Die Versicherung des Vereins umfaßt folgende Bereiche:

 

-          Haftpflicht

 

Der Vorstand wacht über einen ordnungsgemäßen Versicherungsschutz

 

 

Bekleidung

 

Die Bekleidung besteht zur Zeit aus einem Overall in der Farbe weinrot. Die Beschaffung geschieht über den Verein. Der Overall ist Privateigentum des Mitgliedes. Eine Kostenübernahme des Vereins findet nicht statt. Zu jeden Overall erhält das Mitglied einen Zwombel-Aufnäher. Dieser ist am linken Oberarm des Overalls zu befestigen.

 

Gefährliche Arbeiten sind nur in der entsprechenden Schutzkleidung und Schutzausrüstung durchzuführen. Für besondere Zwecke kann ein Schutzhelm zur Verfügung gestellt werden